Weiterbildung 06/2012: Lernen mit Bildern

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Schwerpunkt: Lernen mit Bildern

Kreative Impulse durch Kunst
Alt und Jung im Dialog
Sagt ein Bild wirklich mehr als tausend Worte?

Weitere Themen:

Das Projekt „Studica – Studieren à la carte“
Die Balance von Familie und Beruf
Multimediale Lernmaterialien gestalten

Artikelnummer: wb_2012-06 Kategorie:

Beschreibung

In dieser Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie unter Anderem:

Interview mit Ludger Hünnekens:

„Kunst kann geradezu ein Korrektiv sein zur trivialen Bilderflut, mit der wir global konfrontiert werden.“

Kreative Impulse durch Kunst

An den Beispielen von Führungen für Blinde, der Schreibwerkstatt und der Kinderkunstwerkstatt stellt die museumspädagogische Abteilung des Museums Frieder Burda in Baden-Baden einen Teil seines großen Angebots an Veranstaltungen vor: Durch die kreative Auseinandersetzung mit den Werken soll einer möglichst breiten Zielgruppe der Zugang zur Kunst erleichtert werden.

Alt und Jung im Dialog

Gerade dann, wenn man keine gemeinsame Sprache finden kann, können Bilder zu einer wichtigen Ausdrucksform werden. In einem Projekt des JFF – Institut für Medienpädagogik in München wurde mithilfe von Medien der Dialog zwischen bildungsbenachteilgten Jugendlichen und älteren Menschen angeregt.

Sagt ein Bild wirklich mehr als tausend Worte?

Bilder haben ein großes Potenzial, als Ergänzung zum Text, den Lernprozess zu unterstützen. Die Funktion eines technischen Systems beispielsweise wird durch ein π Schaubild viel klarer, als durch einen beschreibenden Text. Aber Vorsicht: Zu viele Abbildungen oder zu wenig Bezug zum Text können das Gegenteil bewirken und verschlechtern die Verständnisleistung.

Das Projekt „Studica – Studieren à la carte“

In der Kunst hat jede Handlung eine Konsequenz, die sichtbar und unmittelbar erlebbar wird. Schon mit dem ersten Pinselstrich auf einer Leinwand wird das weitere Entstehen des Bildes beeinflusst. Übertragen auf das Berufsleben bedeutet dies, Konsequenzen des eigenen Handelns frühzeitig zu reflektieren. Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft setzt künstlerische Methoden ein, um solche offenen Prozesse zu initiieren – unabhängig vom Studienfach. Und verbindet so Kunst und Wissenschaft.

Die Balance von Familie und Beruf

Über 90 Prozent der jungen Berufstätigen finden Angebote für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Arbeitgeberwahl für wichtig oder wichtiger als das Gehalt. Mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf wird dieser Aspekt in Zukunft noch wichtiger werden. Nur die Betriebe, die hier selbstorganisiert sind oder im Verbund mit anderen Unternehmen oder kommunalen Netzwerken gute Angebote machen, werden mittelfristig das Rennen um die qualifizierten Köpfe gewinnen. Veränderte Rollenbilder und neue Familienstrukturen beeinflussen die Erwartungen an den Arbeitgeber.

Multimediale Lernmaterialien gestalten

Durch die flexible Kombination von Lesetexten oder Hörtexten mit Bildern inklusive Grafiken und Animationen mithilfe neuer Medien ist es möglich geworden, Lernmaterialien besser an die individuellen Voraussetzungen und Präferenzen der Lernenden anzupassen. Tatsächlich haben viele Studien bisher gezeigt, dass die Präsentation von Lerninhalten durch Texte und ergänzende Abbildungen meist zu besseren Lernleistungen führt als die alleinige Darbietung durch Texte.

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Format

280x210mm

Titel

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