Weiterbildung 04/2020: Dialog – Mehrwert für die Weiterbildung

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Schwerpunkt: Dialog – Mehrwert für die Weiterbildung

Wirkungsvoll lernen durch Eigenproduktionen
Aufbau von Selbstwirksamkeit
Austausch unterstützen und fördern

Weitere Themen:

Relationale Begleitung
Fragen als Einladung zum Dialog
Chinese Concepts of Learning

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Artikelnummer: wb_2020-04 Kategorie:

Beschreibung

In dieser Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie unter Anderem:

Interview mit Michael Erler, Klassischer Philologe

Die Spannung zwischen Freiheit und freiwilliger Selbsteinschränkung ist signifikant auch für Überlegungen zu modernen Kommunikationsformen.

Dialogue and its Use in Education

This article considers dialogue and its use in education taking the political philosopher Hannah Arendt as an example. It is argued as worthwhile for two reasons: First, dialogue is understood usually as a conversation, as an exchange between two or more individuals or sets of individuals. Secondly, it has been the subject of enquiries in Occidental philosophies of education since the Socratic dialogues of Plato and of Xenophon.

Wirkungsvoll lernen durch Eigenproduktionen

Aus einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Sprache und Mathematik ist das Konzept des Dialogischen Lernens entstanden. Lernende sollen dabei zum eigenen Produzieren angeregt werden. Dafür ist es wichtig, dass die Lehrpersonen sich zurücknehmen und es nicht um Richtig oder Falsch geht. Und statt einer Aufgabe erhalten die Lernenden Aufträge, die explizit erklären, womit sie sich auseinandersetzen sollen.

Problemlösen im Dialog

Wenn metakognitiv fundiertes Lehren und Lernen mit dialogischen Prinzipien verknüpft wird, wirkt sich das positiv auf die Selbstwirksamkeit der Lernenden aus. Denn indem Lernende durch ihre Gesprächspartner angeregt werden das eigene Denken zu reflektieren, können sie sich selbst als handlungsmächtig erleben und präsentieren. Dies ist insbesondere für Lernende mit starken literalen Mängeln ein großer Gewinn.

Austausch unterstützen und fördern

Beim Austausch von Meinungen und Sichtweisen sollte immer ein Dialog auf Augenhöhe angestrebt werden, um ein gleichberechtigtes Miteinander zu erreichen. Für den Bereich der Weiterbildung hat sich hierbei insbesondere die dialogorientierte Gruppendiskussion als wirkungsvolle Methode erwiesen. Dabei kann sowohl die Teilnehmerorientierung und Koproduktion von Wissen unterstützt als auch kreatives Denken und neue Einsichten gefördert werden.

Schluss mit Dialog!

In der Wechselwirkung eines Dialogs sollte immer etwas Neues entstehen. Deswegen muss unbedingt Schluss sein mit egozentrierten Dialogen. Für einen fruchtbaren Dialog braucht es Menschlichkeit. Denn es hat sich gezeigt: Wer sich prosozial, kooperativ und altruistisch verhält, steckt damit andere an. Dies gilt auch für einen ethisch geführten Dialog, mit dem wir bereits im Kleinen unser Umfeld ein Stück besser machen können.

In Alternativen denken lernen

Die Relationale Begleitung wurd 2012 von Sonja Radatz als eines der zentralen Relationalen Führungsinstrumente entwickelt. Mission dieses Instruments ist zu sichern, dass jeder Direct Report, also jeder direkte Mitarbeitende der Führungskraft, seine Verantwortung “kann”, also seine Ergebnisse “kann”. Ergebnisse zu erbringen und Ergebnisse zu “können”, macht einen großen Unterschied: Wer Ergebnisse “kann”, der weiß, wie´s geht, weil er gelernt hat, in Alternativen zu denken.

Fragen sind eine Einladung zum Dialog

Fragen sind zentrale Interventionen im Coaching. Trotzdem gibt es kaum Erkenntnisse darüber, wie sie zur Veränderung bei Klientinnen und Klienten beitragen. Mit ihrem Fokus auf die sequenzielle Abfolge von Äußerungen wie “Frage – Antwort – Reaktion” kann die linguistische Gesprächsanalyse dieses Veränderungspotenzial von Fragen beschreiben und so auch für die (Weiterbildungs-)Praxis oder Personalwirtschaft zugänglich machen.

A Break from Tradition?

The characteristics of the Chinese learner together with opportunities for educational exchange continue to be of academic and policy interest. Chinese society is now more urban and outward looking than in the past, yet it retains the core of its cultural heritage and is indeed trying to renew it. This article focuses on the effects of these changes on the learning styles of the Chinese at home and in the diaspora. This is important not only for foreign institutions hosting Chinese learners, but in understanding how the Chinese themselves may, through learning, bring about change in their society.

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Format

280x210mm

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