Weiterbildung 03/2020: Europa – Bildung für eine gemeinsame Zukunft

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Schwerpunkt: Europa – Bildung für eine gemeinsame Zukunft

Ohne Bildung kein Europa
Spielräume für Mitgestaltung
Bürgerdialoge nutzen

Weitere Themen:

Neue Mensch-Maschinen-Interaktionen
Lernen in Zeiten von YouTube
Hochschullehre in Krisenregionen

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Artikelnummer: wb_2020-03 Kategorie:

Beschreibung

In dieser Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie unter Anderem:

Interview mit Karl Aiginger, Querdenkerplattform: Wien – Europa

Europa muss immer auch bereit sein, von seinen Partnern zu lernen.

Ohne Bildung kein Europa

Für ein gemeinsames Europa ist es dringend nötig, dass auch Bildung zu einer europäischen Aufgabe wird, und zwar unter Mitwirkung aller EU-Mitgliedstaaten. Fragen nach Bildungszugang und nach Verfügbarkeit von Wissen müssen dabei eine wichtige Rolle spielen, ebenso wie die Frage nach Autonomie und Verstehen für jeden einzelnen Menschen.

Der lange Weg zum lebenslangen Lernen

Eine gemeinsame Erwachsenenbildungspolitik ist für Europa nicht zu erkennen. Zu groß ist die Pluralität bereits auf nationaler Ebene und damit erst recht auf europäischer Ebene. Somit kann sich die Erwachsenenbildung supranationaler Steuerung entziehen und erhält dadurch einen viel größeren Rahmen für die Entwicklung und Mitgestaltung ihres eigenen Politikfelds.

Sprechen wir über Europa!

Bereits sei über acht Jahren bringen die Volkshochschulen mit ihren Bürgerdialogen zu gesellschaftspolitischen Fragen Menschen miteinander ins Gespräch. Mit den Bürgerdialogen zur Zukunft Europas wurde nun ein Erfolgskonzept auf den Weg gebracht, das Menschen unterschiedlichster Herkunft, Alters und politischer Gesinnung zusammenführt und so Impulse für politisches Handeln und soziale Verantwortung setzt.

Fachkräfte aus dem Ausland nachqualifizieren

Für den Bereich der Gesundheitsberufe werden, in Deutschland wie auch in Europa, dringend Fachkräfte gesucht. Eine Lösung dafür bieten Gesundheitsdienstleistungen aus dem Ausland. Unterschiede in der Gleichwertigkeit der Qualifikationen können mit sogenannten Anpassungslehrgängen kompensiert werden. An der Technischen Universität in Dresden wurden hierfür Handlungsempfehlungen entwickelt.

Europa hat mehr als zwei Buchstaben

Europa ist weit mehr als nur die Europäische Union. Darum ist es endlich an der Zeit, Europa auch über die Europäische Union hinaus weiterzudenken und vor allem die europäische Idee, das Ringen um Demokratie und Freiheit, wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Mit ihrem Brexit haben uns die Briten daran erinnert und uns gleichzeitig Hoffnung für die Demokratie in Europa gemacht.

Change geht nur gemeinsam!

New Work und agiles Arbeiten – die Schlagworte der Stunde. Doch obwohl sich viele Firmen auf den Change einschwören, geht es hinter geschlossenen Türen häufig weiter wie gewohnt. Unternehmen legen sich, oftmals unbemerkt, selbst Steine in den Weg – in Form von steilen Hierarchien, Silodenken und vor allem mit der getrennten Weiterbildung von Führungskräften und Expertinnen und Experten. Höchste Zeit für eine Wende!

Bereit für neue Mensch-Maschinen-Interaktionen

Die Fülle an Kompetenzen, die Mitarbeitende künftig benötigen werden, ist schier unmöglich zu fassen. Um sich nicht im Detail zu verlieren, kann mit einem Rahmenmodell gearbeitet werden, das sich auf folgende Fragen bezieht: Auf welche Anforderungssituationen beziehen sich die Kompetenzen? Welches Wissen, welche Fertigkeiten und welche Einstellungen sind zur Bewältigung dieser Anforderungssituationen notwendig?

Lernen in Zeiten von YouTube & Co.

Sowohl im privaten Umfeld als auch in Bildungskontexten gewinnen Erklärvideos zunehmend an Bedeutung. Studien zeigen, dass die Nutzung von Erklärvideos mit positiven Effekten verbunden ist. Dies gilt nicht nur für Kriterien wie Motivation oder Aufmerksamkeit, sondern auch für den Wissenszuwachs. Es stellt sich daher die Frage, wie Erklärvideos gestaltet sein sollten.

Hochschullehre in Krisenregionen

Die Universität in Mosul wurde, wie die Stadt, durch den IS zerstört. Der Lehrbetrieb wurde in großen Teilen wieder aufgenommen, der Wiederaufbau geht schleppend voran. Wie kann akademische Solidarität aussehen? Ein deutsch-österreichisch-irakisches Hochschulkooperationsprojekt gibt Antworten.

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Format

280x210mm

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