Weiterbildung 04/2019: Werte der Bildung

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Schwerpunkt: Werte der Bildung

Richtige Strategien für Lehrende
Komplexe Informationen verarbeiten
Lernen braucht Emotionen

Weitere Themen:

Gemeinwohl und Mitbestimmung fördern
Die Mittelschicht in Deutschland unter Druck
Online-gestützte Hochschullehre

Artikelnummer: wb_2019-04 Kategorien: , , , ,

Beschreibung

Hartmut von Hentig richtete 1999 seinen Blick auf das 21. Jahrhundert und diskutierte in seinem Buch die Aufträge und Dilemmata der Werteerziehung, gestützt auf die Prinzipien des Grundgesetzes wie Freiheitsrechte und Menschenwürde. Zwei Jahrzehnte später scheinen diese Werte angesichts globaler Instabilitäten und Klimaproteste relevanter denn je. Dieses Heft widmet sich der Wertebildung in der Erwachsenenbildung, nicht durch die Frage nach dem “Wohin”, also den zentralen Werten, sondern durch das “Wie” der Wertevermittlung. Es behandelt, wie Werte in der Praxis transparent gemacht werden können, um Glaubwürdigkeit nicht zu gefährden und wie Weiterbildungseinrichtungen damit umgehen, insbesondere in Konfliktsituationen und bei der Integration von Wertevorstellungen in Bildungsmaßnahmen.

In dieser Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie unter Anderem:

Johannes Prahl und Henning Bernhof, GLS Gemeinschaftsbank:

Werte sind dann positiv, wenn sie ein nachhaltiges Leben für die Gesellschaft ermöglichen.

Die Werte des Menschen sind antastbar

Die Entwicklung von Werten und Werteorientierung ist kein leichtes Unterfangen. Und nicht zuletzt sind gerade die Einrichtungen des Bildungssystems in einer besonderen Verantwortung, wenn es darum geht, den Menschen neben einem positiven Selbstwertempfinden auch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ethik und Moral zu vermitteln.

Werte – (k)ein Thema in der Erwachsenenbildung?!

Zum professionellen Handeln von Lehrenden gehört, dass sie sich von Werten leiten lassen. Eine Systematisierung oder gar einen Konsens über diese Werte gibt es allerdings nicht. In einer Studie wurde deshalb nun analysiert, nach welchen Werten Lehrende in der Erwachsenenbildung tatsächlich handeln.

Klarheit und Empathie verbinden

Einfühlungsvermögen und Sachlichkeit sind scheinbar sich ausschließende Gegensätze. In formalen Schreiben aber, beispielsweise einer Behörde, haben beide Seiten nicht nur ihre Berechtigung, sondern auch Notwendigkeit. Anhand des Werte- und Entwicklungsquadrats kann gezeigt werden, wie diese Gegensätze zu sich ergänzenden Partnern werden.

Akkulturationsprozesse und Wertevermittlung

Im Rahmen des Projekts QUAPI (Qualification with PRESENTER (not only) for Immigrants) wird erforscht, wie sich das Lernen aller Beteiligter verändert, wenn Menschen aus anderen kulturellen Kontexten in ein neues Umfeld eingegliedert werden. Veränderungsprozesse von Werten, Normen und Einstellungen zu Institutionen werden dabei analysiert und in ein übertragbares Konzept lebenslangen Lernens integriert.

Die Kraft der eigenen Werte nutzen

Werteorientierte Führung ist keine neue Erfindung. Aber nichtsdestotrotz: Führen mit Werten lohnt sich und sollte für Führungskräfte im Zentrum ihres Handelns stehen. Die Reflexion der eigenen Werte, beispielsweise durch Moderation oder Coaching, müsste daher regelmäßiger Teil der Führungskräfteentwicklung sein.

Bildung für die digitale Arbeitswelt

Die Regierung reagiert mit einer bildungspolitischen Offensive auf den digitalen Wandel. Als primäres Ziel taucht dabei wiederholt die Qualifizierung der Menschen für die technisierte und vernetze Arbeitswelt auf. Um dies zu erreichen, ist jedoch nicht nur ein breiter inhaltlicher Zugriff nötig, sondern auch die Einbeziehung der Aus- und Weiterbildenden selbst.

Personalmanagement im Mindshift

Phänomene wie diese haben die meisten Menschen im Arbeitsleben kennengelernt: Ressourcenvergeudung und Ineffizienzen in der Organisation, individuelle Überlastung oder das Gegenteil, Boreout, kaum überwindbare Barrieren für die eigene Entwicklung, Manager ohne Leadership-Fähigkeiten, das Vorherrschen individueller Machtinteressen statt Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel, geringe Attraktivität des Unternehmens am Arbeitsmarkt. Einige Unternehmen zeigen aber, dass es möglich ist, mit neuen Formen der Zusammenarbeit den Weg zu lebendiger Entwicklung zu ebnen.

Werte, Lebensstil und Weiterbildung

Der unglückliche Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg in Deutschland ist unbestritten. Zur sozialen Herkunft gehören neben Einkommen, Bildung, Beruf auch Lebensstile und Werte. Insbesondere diese beeinflussen die Haltung gegenüber Bildungsangeboten – nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern ebenso bei Erwachsenen. In diesem Artikel wird das Verhältnis von Werten, Lebensstil und Weiterbildung genauer beschrieben.

Unternehmensverantwortung signalisieren und gestalten

Aufgrund regulativer Reformen auf dem Arbeitsmarkt sowie durch technischen Fortschritt erforderliche neue Kompetenzen wird die Vorstellung der Beschäftigungssicherheit am Arbeitsplatz zunehmend brüchig. An ihre Stelle tritt die Employability, die sich beständig erneuernde Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Format

280x210mm

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