Weiterbildung 03/2016: Demokratie braucht politische Bildung

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Schwerpunkt: Demokratie braucht politische Bildung

Was die Gesellschaft zusammenhält
Mitwirkung gestalten
Anerkennung der Vielfalt

Weitere Themen:

Webbasierte Bildungsvideos
Anerkennung ausländischer Abschlüsse
Politische Bildung in der Schweiz

Artikelnummer: wb_2016-03 Kategorie:

Beschreibung

In dieser Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie unter Anderem:

Interview mit August Schmölzer, Schauspieler und Schriftsteller:

“Die moralische Kraft von Bildung und ihre Berechtigung liegt darin, dass sie neue Wege in die Welt öffnet.”

Was die Gesellschaft noch zusammenhält

Die Möglichkeiten politischer Bildung sind in einer demokratischen Gesellschaft schier unbegrenzt. Eine allgemein verbindliche Definition dessen, was politische Bildung ausmacht, gibt es daher nicht. Eins aber muss immer im Blick bleiben: Das Bewusstsein um die Alternativlosigkeit einer sozialen Demokratie muss geweckt und erhalten werden.

Partizipative Prozeduren als Prothesen des Lernens

Die großen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen unseres Jahrhunderts erfordern neue Wege zur Sicherung und Stärkung unserer Demokratie. Lokal, aber auch global ist unser friedliches Zusammenleben abhängig von einem guten Zusammenwirken verschiedenster Akteure. Wie aber können dieses Zusammenspiel und letztlich auch die Partizipation gelingen?

Spannungsfelder ausloten – Mitwirkungsmöglichkeiten gestalten

Grundpfeiler demokratischer Gesellschafts- und Rechtssysteme sind Mitbestimmung und Mitwirkung. Wie dies konkret umgesetzt werden kann, zeigt das Beispiel der Werkstatträte, die in Werkstätten für behinderte Menschen von ihren Kollegen als Arbeitnehmervertreter gewählt werden. Über eine gezielte Qualifizierung werden sie darin geschult, Verantwortung zu übernehmen und für die Interessen der Besch?ftigten einzutreten.

Anerkennung als Voraussetzung für Teilhabe

Antimuslimische Einstellungen nehmen in Deutschland immer weiter zu. Hiergegen muss politische Bildung aktiv werden. Wir alle müssen lernen, unser Zusammenleben und die Politik in einer offenen Gesellschaft zu gestalten. Und dies wird nur möglich sein durch Anerkennung der Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe.

Woher Lehrende wissen, wie man „lehrt“

Viele Lehrende in der Erwachsenenbildung haben die Aufnahme ihrer pädagogischen Tätigkeit nicht gezielt forciert, vielmehr sind sie per Zufall oder als Übergangslösung zu ihrer Profession gelangt. Ihre pädagogische Qualifikation wird dabei oftmals zugunsten ihrer fachlichen Kompetenz hintangestellt. Nimmt man aber den Professionalitätsanspruch ernst, so müsste gerade auch die Frage nach den Grundlagen ihres pädagogischen Handelns in den Fokus gerückt werden.

Unternehmerinnen mit Migrationsgeschichte: Gesellschaftlichen Wandel fördern

Unternehmerinnen mit Migrationsgeschichte konterkarieren die gemeinhin über sie konstruierte Defizitperspektive. Eine Analyse der Prozesse, in denen sie im Zuge ihrer Unternehmensgründung ihre Bedeutungsstrukturen transformieren, liefert Einblicke in qualitativ unterschiedliche Lernphasen und erweitert das Theoriemodell des transformativen Lernens nach Mezirow.

Webbasierte Bildungsvideos: Video ergo scio – Bildung als Stilfrage

Die Produktion von webbasierten Bildungsvideos verzeichnet einen enormen Zuwachs, sowohl an Universitäten als auch im Privatsektor. Häufig setzen die Bildungsvideos die medienspezifischen Möglichkeiten von Bewegtbildern nur marginal ein. Die Mehrheit beschränkt sich auf Talking Heads und Präsentationsfolien als Stilmittel.

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse: Investition in eine gute Zukunft

Die Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses ist mit Kosten verbunden, die für manche Anerkennungssuchende eine Hürde zur Antragstellung bedeuten. Die vorhandenen Förderinstrumente sind vielfältig – doch sind sie ausreichend?

Schweiz: Politische Bildung – das lernt man von selbst

Formale Weiterbildungsmöglichkeiten in politischer Bildung gibt es in der Schweiz nicht, weil eine schulische beziehungsweise formale Ausbildung in politischer Bildung nicht existiert. Angebote vor allem für jüngere Erwachsene versuchen aber, politikferne junge Menschen aufzufangen, indem sie in unterschiedlicher Weise Grundinformationen zur Ausübung der politischen Rechte liefern.

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Format

280x210mm

Titel

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