Weiterbildung 01/2026:
Beyond Words
Die Zukunft des Sprachenlernens

29,00 32,00 

Schwerpunkt

Mehr als Vokabeln und Grammatik
Stärken und Schwächen erkennen
EXTRA: Aktuelles zu FernUSG und BGH

außerdem:

Interview mit Matthias von Gehlen, Bereichsleiter Bildungskooperation Deutsch, Goethe Institut e.V.
„Sprache transportiert immer mehr als rein funktionale Sprachkenntnisse.“

Artikelnummer: WB_2026_01 Kategorien: , , , , , , ,

Beschreibung

Sprachenlernen verändert sich durch digitale Technologien grundlegend: KI und Übersetzungstools erleichtern zwar vieles, ersetzen aber nicht das, was Sprachkompetenz im Kern ausmacht. Neben dem funktionalen Umgang mit Texten geht es um menschliche Interaktion, kulturelles Verständnis, Empathie und echte Dialogfähigkeit, die das Gegenüber als Person anerkennt und Vorurteilen entgegenwirkt. Damit wird Sprachenlernen auch zu einer gesellschaftlichen und politischen Kompetenz, die in einer global vernetzten Welt wichtiger denn je ist. Das Heft lädt ein, Sprachenlernen neu zu denken, zeigt Reaktionen von Bildungsinstitutionen, beleuchtet Chancen und Herausforderungen von KI und betont Mehrsprachigkeit als Schlüssel für Teilhabe und eine menschliche Zukunft über Worte hinaus.

In dieser Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie u.a. folgende Beiträge:

Zum Schwerpunktthema “Beyond Words – Die Zukunft des Sprachenlernens”

Mehr als Vokabeln und Grammatik

Stephan Rinke
Sprachkompetenz bedeutet Teilhabe und stärkt den Zusammenhalt der Gesellschaft. Obwohl es mittlerweile eine Vielzahl an Sprachlern-Apps sowie KI-Dolmetschern gibt, bleiben Orte der Begegnung und des Lernens, wie zum Beispiel die Volkshochschulen, unverzichtbar.

Sind Fremdsprachenunterricht und -lehrkräfte an den Schulen noch nötig?

Andreja Retelj/Beate Lindemann
Fremdsprachenlernen ist ein ganzheitlicher Bildungsprozess. Dabei wird nicht nur die Mehrsprachigkeit gefördert, sondern ebenso die interkulturelle Kompetenz, Reflexionsfähigkeit sowie demokratische und digitale Teilhabe. Schulische Sprachbildung spielt dabei eine zentrale Rolle, wie die Beispiele Norwegen und Slowenien zeigen.

Stärken und Schwächen erkennen

Alexander Pfeiffer/Thomas Wernbacher
Gelungene Gamification soll Gutes bewirken. Sie muss freiwillig sein, positive Werte vermitteln und nicht dazu verleiten, ständig genutzt zu werden. An der Sprachlern-App Duolingo wird deutlich wie gut, aber auch problematisch Gamifikationsmechanismen erfahren werden und wirken können.

Austauschprogramme sind gerade im Zeitalter von KI unverzichtbar

Ajkuna Hoppe
Sprachen lernt man am besten vor Ort, im authentischen kulturellen Kontext. Das Austauschprogramm GAPP (German American Partnership Program) ermööglicht Jungendlichen aus Deutschland und den USA Aufenthalte in dem jeweiligen Partnerland. Dabei erwerben die jungen Menschen auch kulturelle und soziale Fähigkeiten, Empathie, Toleranz und kritisches Denken.

Von Risiken und Nebenwirkungen

Ekkehard Nuissl
Mehrsprachigkeit ist in vielerlei Hinsicht ein Vorteil, individuell, beruflich, sozial und sogar gesundheitlich, wie eine aktuelle Studie herausgefunden hat.
Andererseits bringt das Sprachenlernen auch gewisse Risiken und Nachteile mit sich.

 

außerdem:

Matthias von Gehlen, Bereichsleiter Bildungskooperation Deutsch, Goethe Institut e.V.:

„Sprache transportiert immer mehr als rein funktionale Sprachkenntnisse.“
Dass Sprachenlernen mehr bedeutet als nur Vokabeln und Grammatik, macht das Goethe-Institut in seinen Programmen „Deutsch als Fremdsprache“ deutlich. Durch Vermittlung eines Verständnisses für kulturelle Unterschiede in Denkweisen, Traditionen und Kommunikationsstilen, aber auch durch Themen wie Diskriminierung und der Umgang damit sollen Lernende ein möglichst ganzheitliches Bild von Deutschland erhalten.

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Für Autorinnen und Autoren

Sie möchten gerne einen Beitrag für einen unserer Schwerpunkte schreiben? Wir freuen uns über Ihre Vorschläge. Bitte wenden Sie sich gerne an die in der Themenvorschau genannten Kontaktpersonen.

Die Beiträge der jeweiligen Hefte werden einem wissenschaftlichen Review-Verfahren unterzogen. Dieses Verfahren dauert mindestens zwei Monate.

Unsere Themenvorschau:

Demokratiebildung im ländlichen Räumen (Heft 2/2026, April/Mai)
Beitragsakquise ist abgeschlossen.

eSports (Heft 3/2026, Juni/Juli)
Beiträge oder Vorschläge bitte bis spätestens 15.04.2026 an Stephanie Wössner

Lernen sichtbar machen (Heft 4/2026, August/September 2025)
Beiträge oder Vorschläge bitte bis spätestens 15.04.2026 an Wolfgang Beywl .

Copy, Paste, Think – Lernen im Zeitalter von ChatGPT (Heft 6/2026, Dezember/Januar)
Beiträge oder Vorschläge bitte bis spätestens 15.08.2026 an Stephanie Wöessner oder Arnim Kaiser.

Bitte beachten Sie unsere Hinweise für Autorinnen und Autoren.

Hier finden Sie einen Blick in unsere Zeitschrift.

Inhaltsverzeichnis

Editorial
Seite 3: Stephanie Wössner/Arnim Kaiser/Janne Fengler: Beyond Words – Sprachkompetenz ist Zukunftskompetenz

Interview | Beyond Words – Sprachenlernen
Seite 6: Matthias von Gehlen, Bereichsleiter Bildungskooperation Deutsch, Goethe Institut e.V.:
„Sprache transportiert immer mehr als rein funktionale Sprachkenntnisse.“

Begriffe und Strukturen | Beyond Words – Sprachenlernen
Seite 10: Stephan Rinke: Mehr als Vokabeln und Grammatik
Seite 14: Andreja Retelj/Beate Lindemann: Sind Fremdsprachenunterricht und -lehrkräfte an den Schulen noch nötig?
Seite 18: Alexander Pfeiffer/Thomas Wernbacher: Stärken und Schwächen erkennen
Seite 21: Ajkuna Hoppe: Austauschprogramme sind gerade im Zeitalter von KI unverzichtbar
Seite 24: Ekkehard Nuissl: Von Risiken und Nebenwirkungen

Lernen in Kontexten | Beyond Words – Sprachenlernen
Seite 28: Stephanie Wössner: Sprache ist Zukunft … und mehr als Worte
Seite 33: Tao Zhang/Arvid Storch: Künstliche Intelligenz ersetzt Sprache nicht – sie zeigt, was menschlich bleibt
Seite 36: Christian Ollivier: Hilfreiche Unterstützung trotz Grenzen
Seite 39: Kurt Kohn: Eine Herausforderung (nicht nur) für den Englischunterricht

Mediendienst
Seite 43: Fachliteratur – Ausgewählte Bücher zum Schwerpunk „Die Zukunft des Sprachenlernens“
Seite 45: Online – Linktipps zum Schwerpunkt „Die Zukunft des Sprachenlernens“

Service
Seite 47: Aktuelle Titel – Bücher kurz vorgestellt51: News
Seite 49: Termine
Seite 54: Vorschau und Impressum

Aktuelles
Seite 50: Nele Graf: BGH-Urteil vom 12. Juni 2025 folgenreich für Online-Lernangebote: Fernunterrichtsschutzgesetz und digitale Weiterbildung – eine Bestandsaufnahme
Seite 52: Andreas Vollmer: Für eine gezielte Modernisierung – aber keine Abschaffung: Statement des Bundesverbands der Fernstudienanbieter zum FernUSG
Seite 53: Sünne Eichler: Warum eine Abschaffung überfällig ist: Statement der Bildungsexpertin zum FernUSG

Arbeitshilfen
Seite 55: Metakommunikation: Wie wir uns besser verstehen

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