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Grundlagen der Weiterbildung 03/1992: Regionalisierung

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Regionalisierung

Weiterbildung – Element regionaler Wirtschafts- und Kulturpolitik
Wider den Ökonomismus in der Bildungspolitik
Neue Bundesländer: Weiterbildung in der Region
Kommunale Fremdsprachenpolitik
Europäisches Integrationsstudium Umweltwissenschaften
Bildungsmarketing

Artikelnummer: wb_1992-03 Kategorie:

Beschreibung

In der aktuellen Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie u.a. folgende Beiträge:

Weiterbildung – Element regionaler Wirtschafts- und Kulturpolitik

Angesichts des hohen gesellschaftlichen Stellenwertes von Weiterbildung sind Zugänglichkeit und Angemessenheit der Weiterbildungsangebote stets zu verbessern. Dies ist vor allem eine regionalpolitische Aufgabe, da sich Teilnehmer bei Weiterbildungsentscheidungen letztlich orientieren an Angeboten im erreichbaren Umfeld. Einige hierzu geeignete Strategien und Instrumente werden am Beispiel „Hessen“ vorgestellt und begründet.

Wider den Ökonomismus in der Bildungspolitik

Es geschieht nicht alle Tage, daß sich acht Spitzenverbände der Wirtschaft zusammentun und gemeinsam ihre Position zur Bildungspolitik der 90er Jahre formulieren. Insofern stellt das Papier mit den bildungspolitischen Leitvorstellungen eines Großteils der verbandlich organisierten Wirtschaft ein Ereignis dar, das es ernstzunehmen gilt. Dies ist um so mehr zu betonen, als nicht nur zur spezifisch beruflichen Aus- und Weiterbildung Position bezogen, sondern das gesamte Bildungssystem ins Auge gefaßt wird. Mit diesen Hinweisen ist der Nachrichtenwert des hier zu kommentierenden Papiers auch beinahe erschöpft. Denn dem, der die bildungspolitischen Verlautbarungen der Wirtschaft über die Jahre verfolgt, muß das vorgelegte Papier in weiten Teilen als Zusammenfassung altbekannter Vorstellungen und Forderungen vorkommen.

Neue Bundesländer: Weiterbildung in der Region

Der Bundesminister für Bildung und Wissenschaft fördert seit Ende 1991 in enger Abstimmung mit den neuen Ländern das Vorhaben „Modellhafte Unterstützung der Weiterbildung in ausgewählten Regionen der neuen Bundesländer“ mit einer Laufzeit von drei Jahren.

Kommunale Fremdsprachenpolitik

Es wird ernst mit Europa. Die Veränderungen, die die Einführung des EG-Binnenmarktes hervorrufen werden, werden sehr unterschiedlich eingeschätzt. In zwei Szenarien sollen hier stichwortartig die an die Verwirklichung des EG-Binnenmarktes geknüpften Erwartungen präsentiert werden. Es handelt sich um zwei extreme Erwartungshaltungen. Gerade durch die Übertreibung werden jedoch Gefahren und Chancen deutlich gemacht.

Europäisches Integrationsstudium Umweltwissenschaften

Das Zusammenwachsen der europäischen Länder und die daraus entstehenden gemeinsamen Aufgaben in Wirtschaft und regionaler Gesamtplanung sowie die damit verbundene gemeinsame Verantwortung für die Gestaltung und den Schutz der Umwelt erfordern eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Dieser Absicht entspricht das Europäische Integrationsstudium Umweltwissenschaften für Teilnehmer aus Polen, der CSFR und Deutschland. Das vom Europäischen Institut für postgraduale Bildung an der Technischen Universität Dresden getragene Studium wird in Ziel, Inhalt, Struktur und kooperativer Realisierung vorgestellt.

Bildungsmarketing

Mit Marketing – auch mit Bildungsmarketing – hat die Pädagogik bisher „nicht viel am Hut gehabt“. Sie meinte, dafür gute Gründe zu haben und hat konsequent in Kauf genommen, sich nicht darum zu kümmern, wie sie sich selbst in der Öffentlichkeit und vor allem auch bei ihren Adressaten darstellt und „verkauft“. Dieser Zustand muß sich m. E. so schnell wie möglich ändern, zumindest in erster Linie in der Betriebspädagogik, auf die ich im folgenden meine Gedanken beschränken möchte …

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Format

280 x 210mm

Druck

Komplett in Farbe!

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