Grundlagen der Weiterbildung 01/1997: Weiterbildung in Europa

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Weiterbildung in Europa

Herausforderungen für das Programm LEONARDO DA VINCI
Training in Europe: The Future
Berufliche Qualifizierungsund beschäftigungspolitische Maßnahmen
Europäische Netzwerke

Artikelnummer: wb_1997-01 Kategorien: , , , ,

Beschreibung

GdWZ war eine der ersten Fachzeitschriften, die sich intensiv mit Fragen der Bildung in Europa befassten, bereits lange vor den Maastrichter Verträgen von 1991. Obwohl seitdem viel auf europäischer Ebene geschehen ist, verlief der Prozess des Zusammenwachsens langsamer als erwartet. Die heutige Einschätzung zeigt, dass ein umfassender Vertrag über die Politische Union aktuell schwer umsetzbar wäre, da die europäischen Einzelstaaten immer noch mit wirtschaftlichen Problemen und Sparmaßnahmen kämpfen. Trotz dieser Herausforderungen sind die Voraussetzungen für ein starkes Europa in der Gemeinsamkeit größer denn je. Bildung und Kultur sind besonders sensible Bereiche der europäischen Integration. Die Europäische Union erkennt die Notwendigkeit grenzübergreifender Qualifikationen und Investitionen in Humanressourcen an, die entscheidend für Europas Wettbewerbsfähigkeit sind. Europäische Förderprogramme spielen eine wichtige Rolle, um ein Miteinander zu fördern. Das bildungspolitische Programm der EU muss konkret und handlungsorientiert umgesetzt werden, damit es bei den Bürgern ankommt. GdWZ bietet in dieser Ausgabe eine Bestandsaufnahme und einen Ausblick auf die Berufsbildung im deutschsprachigen Raum und hilft den Lesern, die „europäische Dimension der Berufsbildung“ besser zu verstehen.

In der aktuellen Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie u.a. folgende Beiträge:

Interview mit Edith Cresson:

Perspektiven an der Schwelle zum 21. Jhd.

Herausforderungen für das Programm LEONARDO DA VINCI

Das Programm LEONARDO DA VINCI ist als europäisches Laboratorium für Innovation definiert. Zur Förderung der Innovation bedarf es aber einer Reihe von Maßnahmen, um die angestrebten Zielsetzungen zu erreichen. Es wird daher in diesem Beitrag vorgeschlagen, die verschiedenen Bereiche der Berufsbildung, nämlich die berufliche Erstausbildung und Weiterbildung sowie den Technologietransfer zusammenzuführen, die transnationalen Partnerschaften zu verstärken und variierter zu gestalten, sowie die Aus- und Weiterbildung in den Dienst von Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit zu stellen. Über den Weg der beruflichen Bildung soll es daher möglich sein, den Prozeß der Innovation ins Zentrum der Strategien von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zu katapultieren.

Training in Europe: The Future

This contribution takes a glance at the future of training policies and programmes and starts out by enumerati ng the different characteristics of the future that European training needs to add ress. The consequences of this evolution are numerous and far reaching, and it is noted in particular that priority must be given to include, not to exclude, that training must be oriented towards learning, not teaching, it must be customer, not provider driven, and it must take into account new learning technologies. And if the education and training markets are the fastest growing markets in the world, investing in people should become the fi rst preoccu pation of all policy-makers in Europe.

Berufliche Qualifizierungs- und beschäftigungspolitische Maßnahmen

Die europäische Strukturpolitik hat mit ihren verschiedenen Strukturfonds die Aufgabe, die wirtschaftl ichen und sozialen Unterschiede innerhalb der Europäischen Union, die u.a. anhand der Produktivitäts- und Arbeitslosenquote gemessen werden, zu verringern. Im Rahmen dieser Aufgabenstellung werden aus EU-Strukturfondsm itteln auch arbeitsmarktpolitische und berufliche Qualifizierungsmaßnahmen vor allem in strukturschwachen Regionen unterstützt. Fördergelder erhalten aber auch die wirtschaftlich leistungskräftigeren Mitgliedsländer wie die Bundesrepu blik, da sie teilweise erhebliche regionale Entwicklu ngsuntersch iede aufweisen und bestimmte Probleme wie die Arbeitslosigkeit in allen Regionen auftreten.

Europäische Netzwerke

Der europäische Bildungsraum beginnt sich zu formieren. Mit ihren In itiativen und Reg ulierungen gestaltet die EU die Strukturen in der Berufsbildung mit. Diese Entwickl ungen sind für die Schweiz als Nicht-EU-Land bedeutungsvoll. Das Beispiel Basel zeigt, wie die europäischen Initiativen in diesem la nde umgesetzt werden kön nen.

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Format

280 x 210mm

Druck

Komplett in Farbe!

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