Weiterbildung 06/2017: Weiterbildung und Macht

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Schwerpunkt: Weiterbildung und Macht

Die guten Seiten der Macht nutzen
Vom Arbeiterkind zum Professor
Rhetorik – Weniger Überzeugung, mehr Einladung

Weitere Themen:

Macht und Körperkommunikation
Weiterbildung von Hochschullehrenden
Mobilität und Sesshaftigkeit aus machttheoretischer Sicht

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Artikelnummer: wb_2017-06 Kategorie:

Beschreibung

In dieser Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie unter Anderem:

Interview mit Joris Lammers, Zentrum für Soziale Kognition, Universität Köln:

„Macht sollte nicht als persönliches Attribut aufgefasst werden, sondern als etwas, das von der Organisation gegeben wurde.”

Vom Arbeiterkind zum Professor

Bildungserfolg und soziale Herkunft stehen eng miteinander in Verbindung. So haben Menschen aus sozial schwachen
Gesellschaftsschichten oft weitaus größere Hürden in ihren Bildungskarrieren zu überwinden als Menschen aus der sogenannten Oberschicht. In den Ungleichheiten zwischen den sozialen Welten wird die Macht der Differenzordnungen deutlich spürbar.

Ist Macht „pfui“?

Der Begriff „Macht“ ist häufig negativ besetzt. Betrachtet man Macht aber unvoreingenommen unter rein sozialpsychologischer Perspektive, so ist sie im Sinne einer sozialen Tauschwährung zu bewerten: Mindestens zwei Menschen stehen in einem Verhältnis von Geben und Nehmen zueinander. Gerade in der Bildungsarbeit spiegelt sich in diesem Bild das Miteinander von Lehrenden und Lernenden wider.

Ressourcen effektiver nutzen

In der Redewendung „Wissen ist Macht“ zeigt sich die enge Verbindung dieser beiden Ressourcen zueinander. Stevan E. Hobfoll geht davon aus, dass Macht Menschen befähigen kann, ihre Ressourcen besser auszuschöpfen. Dadurch erleben sie dann beispielsweise in herausfordernden Lernsituationen weniger Stress.

Rhetorik – Weniger Überzeugung, mehr Einladung

Piktogramme werden immer wieder als rhetorische Stilmittel eingesetzt, um bestimmte Anliegen zu kommunizieren. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Migrationsbewegungen gewinnen sie als Kommunikationshilfe mehr und mehr an Bedeutung.

Die guten Seiten der Macht nutzen

Macht steht im Zusammenhang mit Unternehmensführung oftmals in einem schlechten Licht. Sie ist aber eine allgegenwärtige Notwendigkeit, um Entscheidungen treffen zu können. Wichtig ist, Macht positiv zu nutzen, immer einhergehend mit Selbstverantwortung und Vertrauen.

Erwachsenenbildung macht Kritik

Hinsichtlich des Machtbegriffs herrscht eine theoretische Unübersichtlichkeit. Um die unscharfe Verwendung des Machtbegriffs etwas zu erhellen, wird ein „distanzierter Blick“ auf die Macht eröffnet. Dadurch soll der Macht zumindest jene Macht genommen werden, die auf dem Umstand beruht, dass man nicht genau weiß, worüber eigentlich verhandelt wird.

Kommunikativer und erfolgreicher werden

Jegliche Körperkommunikation ist systemisch eingebunden. Das Umfeld spielt also immer mit. Ebenso, wie wir dem Einfluss des Umfelds ausgesetzt sind, das eigene Machterwartungen an uns produziert, so geben wir unsere eigenen nonverbalen Interventionen in das Umfeld ein. Macht teilt sich mit. Sie ist Anlass für die Beobachtung von Prozessen unter körperlichen Aspekten.

„Ich muss da noch diesen Kurs machen…“

Es kommt vor, dass sich ein Dozent oder eine Dozentin für den Kurs Hochschuldidaktik anmeldet und unüberhörbar stark das MUSS betont. Wie sich das Gefühl von MÜSSEN auf Lernen auswirken kann, wird vor dem Hintergrund theoretischer Konzepte analysiert. Skizziert wird, wie im didaktischen Setting Raum für selbstbestimmtes Lernen geschaffen wird.

Bleiben oder gehen – was zählt?

In den letzten Jahren wurde viel über Mobilität gesprochen. Sie wird durch den Bau von Infrastrukturen gefördert, als „erzwungen“ und als „Ausbeutungsmechanismus“ transnationaler Unternehmen kritisiert und im Rahmen von Flüchtlingsströmen sogar gefürchtet. Wie hängen Mobilität und Macht zusammen? Am Beispiel von Befunden aus zwei Forschungsprojekten werden unterschiedliche Bewertungen von Mobilität und Sesshaftigkeit genauer betrachtet.

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Format

280x210mm

Titel

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