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Weiterbildung 01/2016: Das Zusammenspiel zwischen Universität und Berufswelt

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Schwerpunkt: Das Zusammenspiel zwischen Universität und Berufswelt

Erfolgreich auf dem Weiterbildungsmarkt
Lebenslanges Lernen fördern
Kompetenzen anerkennen

Weitere Themen:

Räumlich verteilte Teams führen
Die Hochschulentwicklungsstrategie
Passgenaue Steuerungsinstrumente für Bildungsanbieter

Artikelnummer: wb_2016-01 Kategorie:

Beschreibung

In dieser Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie unter Anderem:

Interview mit Ada Pellert, Gründungspräsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung:

Universitäten bieten immer mehr auch Weiterbildung an. Wichtig hierbei ist, dass beide Bereiche sich aufeinander zubewegen und Durchlässigkeit schaffen. Wenn die Lernenden im Fokus stehen, können gemeinsam gute Weiterbildungsangebote geschaffen werden.

Das lebenslange Lernen im Fokus

Im Rahmen der österreichischen Hochschulreformen entwickelte sich Weiterbildung, neben Forschung und Lehre, zur dritten Kernaufgabe von Universitäten. An der Karl-Franzens-Universität in Graz werden nun alle Weiterbildungsaktivitäten zentral unter einem Dach organisiert: Mit der UNI for LIFE SeminarveranstaltungsGmbH wurde eine Schnittstelle zwischen universitärem System und Weiterbildungsmarkt geschaffen.

Forschung macht den Unterschied

Wissenschaftliche Weiterbildung, wenn sie berufsbegleitend erfolgen kann, zieht positive Effekte für die eigene berufliche Entwicklung nach sich. Aufgrund ihrer großen Bandbreite von forschungsgeleiteten innovativen und interdisziplinären Inhalten kann wissenschaftliche Weiterbildung aber auch, neben den personenbezogenen Auswirkungen, wichtige Entwicklungen für eine ganze Organisation oder gar Region fördern.

Erfolgreich auf dem Weiterbildungsmarkt?!

Reformen im Gesundheits- und Sozialwesen haben in den vergangenen Jahren zu einem beruflichen Wandel und zu veränderten Arbeitsanforderungen geführt. Dies hat, zusammen mit einem Beschäftigungswachstum, bei akademischen sowie nicht-akademischen Gesundheitsberufen zu einer gesteigerten Nachfrage nach wissenschaftlicher Weiterbildung geführt. Für Hochschulen bedeutet dies eine Chance, sich auf dem Weiterbildungsmarkt zu etablieren.

Weiterbildung – Das System der Zukunft

Für viele Weiterbildungsinteressierte stellen Dauer und Kosten berufsbegleitender Studienangebote eine zu große Hürde dar. Mit dem Projekt “Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung” hat die Uni Freiburg zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft München nun die Möglichkeit geschaffen, mit kürzeren und kombinierbaren Studienmodellen einen anerkannten Abschluss zu erhalten.

Anerkennung akademisch verwertbarer Kompetenzen

Die Herausforderungen wissenschaftlicher Weiterbildung sind vielfältig. Im Vordergrund stehen dabei die Fragen nach der Anerkennung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen sowie nach dem Management und der Finanzierung, denen Hochschulen bei der Implementierung lebenslangen Lernens gegenüberstehen.

Qualifizierungsberatung: Hessische Landesinitiative ProAbschluss

Bestehende sowie prognostizierte Fachkräfteengpässe rücken geringqualifizierte Beschäftigte in den Fokus der Fachkräfteentwicklungsstrategien. Die betriebliche Nachqualifizierung, die mit einer Externenprüfung abschließt, ist hierbei ein so zielgerichteter wie herausforderungsvoller Ansatz, der im Rahmen einer flächendeckenden Beratungs- und Begleitstruktur systematisch in Hessen etabliert und umgesetzt wird. Eine zentrale Rolle in dem Qualifizierungsprozess nehmen hierbei die regional verorteten Beratungskräfte ein.

HRM: Räumlich verteilte Teams führen

Neue Themenstellungen für die wissenschaftliche Weiterbildung erfordern immer auch neue Inhalte und die Weiterentwicklung vorhandener Curricula. Beim Thema “Zusammenarbeit auf Distanz” genügte die Anpassung der Inhalte jedoch nicht, vielmehr waren innovative Weiterbildungsformate und ein intensiveres Zusammenspiel von wissenschaftlicher Forschung und Weiterbildung gefordert. Dies zeigen die Erfahrungen des Modellprojektes “Führung räumlich verteilter Teams – mediengestützte Kommunikation” der Georg-August-Universität Göttingen.

Forschung: Die Hochschulentwicklungsstrategie der Zukunft

Die Wissenschaftliche Weiterbildung ist nicht nur eine gesetzliche Aufgabe der Hochschulen und Universitäten, sie ist auch eine Strategie zur Vernetzung mit den Professionalisierungsanliegen der gesellschaftlichen Praxis (in der Arbeitswelt und der Zivilgesellschaft). Zugleich verfügen Hochschulen und Universitäten – vielfach noch unbewusst – mit der wissenschaftlichen Weiterbildung über ein Instrument zur zeitgemäßen Ausgestaltung ihrer Bachelor- und Masterstrukturierung.

International: Entwicklung passgenauer Steuerungsinstrumente für Weiterbildungsanbieter

Betriebliche Bildung ist ein Gemeinschaftswerk. Der “bfb-ransferfahrplan” steuert das Zusammenwirken verschiedener Partner. Im Fokus stehen dabei die Kombination von wissenschaftlicher Expertise und praktischer Erfahrung sowie Grenzen bei der Umsetzung in deutschen wie auch in schweizerischen Unternehmen.

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Format

280x210mm

Titel

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