Weiterbildung 01/2012: Betriebliches Bildungsmanagement – Raus aus dem Schattendasein

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Schwerpunkt: Betriebliches Bildungsmanagement – Raus aus dem Schattendasein

Neue Managementaufgaben
Bildungscontrolling betriebsspezifisch anpassen
Wertschöpfung für Wirtschaft und Gesellschaft

Weitere Themen:

Lernprozesse individuell abbilden
Gute Leistung durch Gesundheit und Wohlbefinden
Den Schriftspracherwerb fördern

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Artikelnummer: wb_2012-01 Kategorie:

Beschreibung

In dieser Ausgabe der Weiterbildung lesen Sie unter Anderem:

Interview mit Lutz Ewald:

„Alles, was mit Qualifizierung der Beschäf – tigten zu tun hat, muss unter einem Dach vereint werden.“

Neue Managementaufgaben

Lernförderliche Arbeitsgestaltung erhöht die Kompetenz der Beschäftigten. Wichtig dabei sind beispielsweise Freiräume für den fachlichen Austausch mit Kollegen und die Möglichkeit, eigene Strategien zu entwickeln. Diese veränderten Ansprüche an das betriebliche Lernen erfordern ein neues Verständnis der betrieblichen Bildungsarbeit.

Bildungscontrolling betriebsspezifisch anpassen

Beim Bildungscontrolling muss unbedingt auf die Unterschiede zwischen den Unternehmen geachtet werden. Den repräsentativen Betrieb gibt es nicht, jedes Unternehmen ist ein Individuum. Bildungs controlling muss deshalb betriebsspezifisch angepasst und unter Einbindung aller Akteure und mit Unterstützung der Geschäftsführung entwickelt werden.

Wertschöpfung für Wirtschaft und Gesellschaft

Wer Bildung als Dienstleistung versteht, muss in erster Linie die Wertschöpfung und den Kundennutzen seines Bildungsangebots hinterfragen. Nur wer Nutzenkalkül und Verwertungsziel seiner Kunden kennt, kann seine Bildungsdienstleistung entsprechend konzipieren und so Organisation, Kosten und Erträge optimieren.

Lernprozesse individuell abbilden

Als Lernkontinuum wird gelegentlich der Lernweg von der Primarschule bis zur Universität oder überhaupt das gesamte lebenslange Lernen bezeichnet. Auch die Beschreibung des Spektrums vom selbst gesteuerten zum direktiven Lernen bzw. vom autonomen zum unterstützten Lernen ist als Lernkontinuum zu finden. Am gebräuchlichsten ist jedoch die Interpretation des Lernkontinuums als jener Bereich, der vom informellen bis zum formalen Lernen reicht. Dieses Kontinuum hat in den letzten Jahren im Zusammenhang mit der Einrichtung von Qualifikationsrahmen in Europa und mit der Anerkennung informell erworbener Kompetenzen beträchtliche Bedeutung erlangt.

Gute Leistung durch Gesundheit und Wohlbefinden

Die Gesundheit der Beschäftigten aktiv zu fördern, ist eine umfassende Aufgabe, die weit über die Unfallverhütung und Vermeidung von arbeitsbedingten Erkrankungen, dem traditionellen Arbeits- und Gesundheitsschutz in Betrieben, hinausgeht. Als Ansatzpunkte sollen die vielfältigen Faktoren, die auf den Arbeitsprozess und das Wohlbefinden der Beschäftigten einwirken können, genutzt werden. Es geht nicht nur um Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit, sondern um ein breites Spektrum von Interventionsmöglichkeiten zur Steigerung der Gesundheitspotenziale und zur Verbesserung der personalen und strukturellen Ressourcen für Mitarbeiter.

Den Schriftspracherwerb fördern

Literalitätsforschung hat in Deutschland derzeit Konjunktur, und zwar besonders hinsichtlich erwachsener Adressatinnen und Adressaten. Die folgende Übersicht soll jüngere Ergebnisse der Literalitätsforschung im Zusammenhang vorstellen, jedoch ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Zur theoretischen Unterfütterung verweisen wir eingangs auf Bourdieus Begriff „legitimer Sprache“, in unserer Hamburger Forschungsgruppe erweitert als „legitime Literalität“.

Zusätzliche Information

Ausführung

Digitalausgabe, Printausgabe

Format

280x210mm

Titel

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